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Demnächst, am 28. Dezember dieses Jahres, werden wir uns in Rom auf dem Internationalen Kongress treffen, der unter der Obhut Mariä stattfinden wird, denn wir wollen Ihr "Magnificat anima mea Dominum" singen.
Wir haben uns auf dieses Ereignis lange vorbereitet, indem wir uns um die Schönheit der Musik gekümmert haben, die wir verkünden werden. Jetzt aber, da wir unmittelbar vor diesem Ereignis stehen, sollen wir unsere Herzen vorbereiten, indem wir die Reinheit, die Klugheit und die Verantwortung für unsere Erlösung pflegen. Dies ist zugleich unsere Adventsvorbereitung
auf das Fest der Menschwerdung Gottes. Jesus soll in unseren Herzen geboren
werden. Deswegen haben wir durch den Advent Wege unseres Lebens gerade
gemacht, deswegen haben wir versucht, uns zu bekehren, deswegen haben
wir die Sakramente der Sühne und Eucharistie in Anspruch genommen,
die uns Kraft geben und für Gottes Gnade aufschließen. Der
Herr gibt diese Gnade einer und einem jeden von uns. Machen wir also
unsere Herzen auf, denn Jesus will diese bewohnen. Unser singendes Treffen in Rom wird in Verbindung mit Papst Benedikt XVI. stattfinden. Wir hegen die Hoffnung, dass er Worte an uns richten wird, die für unsere weitere geistliche Arbeit und die Ausdauer im Dienste der Musik in der Kirche von Bedeutung sein werden. In den durch Musik erzählten Rosenkranzgeheimnissen, in der Weihnachtstradition verschiedener Weltregionen, in den nationalen heiligen Messen, in den Konzerten der Stars in den römischen Pfarrgemeinden, aber vor allem im Friedensgebet und in der Eucharistiefeier im Petersdom werden wir uns für Gott und seine Gnade öffnen.
Wir sollen nicht vergessen, dass dieses große Zusammentreffen zum Ziel hat, vor allem die Einheit des Glaubens und des Gebets zu erfahren. Es hat zum Ziel, Gott zu verehren und sich selber wie auch unser Leben dadurch verherrlichen zu lassen. An Enthusiasmus und Freude darf uns somit nicht fehlen. In Rom legen wir Zeugnis ab von der Jugendlichkeit der Kirche und Gottes, der in uns lebt! Einen neuen Impuls des Lebens wollen wir sowohl vom Ort des Martyriums des hl. Petrus als auch vom Grab des Dieners Gottes Johannes Paul II. schöpfen, dieses Papstes, der uns besonders geliebt hat. Ihm widmen wir diesen Kongress und um seine Fürbitte vor Gott bitten wir, damit unsere musikalische Tätigkeit, die Entwicklung unseres Geistes immerwährend sei. Nicht alle können zum Kongress nach Rom kommen, aber wir alle können in dieser Zeit dank der geistigen Einheit zusammen sein. Wir bilden eine große Familie. Alle Chöre der Pueri Cantores in aller Welt mögen sich also während des Singens in der Liturgie oder im Konzert mit uns vereinigen.
Aus unseren Herzen, an jedem Ort in der Welt, an dem wir wohnen und leben, soll also ein Lied der Dankbarkeit dahin fließen: "Magnificat anima mea Dominum". Unsere Evangelisationsaufgabe besteht darin, in der Gemeinschaft die Einheit anzustreben, die Idee des Friedens und der Liebe für die Menschen in aller Welt zu singen - so wie die Engel bei der Krippe Jesu in Betlehem gesungen haben. Wir sind heute eben diese Engel, die der Welt durch die Schönheit der "Sprache" der Töne verkünden, dass die Liebe für die Liebe zur Welt kommt, dass die Wahrheit siegt und die Hoffnung nicht trügt. So ist die Botschaft der kleinen Boten
des Evangeliums Jesu, welche wir sind: in der Freude und in der Einheit.
Den Geist dämpft nicht, schaut auf, denn unser Heiland kommt, er
ist unser einziger Hirte. Robert Tyrala Geistlicher
Assistent Krakau - Rom, das Weihnachtsfest, 25. Dezember 2005
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