![]() |
![]() |
|
Gott
ist die Liebe, ________________________________________________________________________________________
Diese Botschaft aus der ersten Enzyklik von Benedikt XVI. wurde zu unserem Hauptgedanken für die Passionszeit 2006. Jetzt, da wir inmitten dieser heiligen Zeit stehen und in unseren Gebeten und Gedanken über den gekreuzigten Erlöser meditieren, empfinden wir diese Worte umso intensiver. Denn Jesus Christus hat sich aus Liebe zum Menschen für unsere Erlösung dem Tod am Kreuz ausgeliefert. Wir schenkten unseren Glauben der Liebe Gottes.
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben (...) das ewige Leben haben (Joh 3,16).
Die
Passionszeit, die wir erleben, ist für uns die Zeit der Reflexion,
der Betrachtung unseres Lebens in der Wahrheit. Wir legen unsere schlechten Angewohnheiten, Sünden und Schwächen ab, um auf den Wegen Gottes, auf den Wegen der Erlösung zu schreiten, um an die Liebe Gottes zu glauben. Wir
tun die Türen unseres Herzens für Christus weit auf. Wenn wir heute am ersten Jahrestag des Hinscheidens unseres lieben Johannes Paul II. zu dem ewigen Vater gedenken, dann sehen wir noch deutlicher, wie er uns die Liebe zu Gott und zu den Menschen lehrte. Er selbst zeigte uns, wie dies zu tun ist. Er hat uns das Beispiel gegeben, wie man Gottes Liebe im Leben verkünden soll, nicht zuletzt damals - Ihr erinnert euch gewiss daran - als ihn die ganze Welt am 2. April 2005 um 21.37 Uhr bei seinem Übergang in die Ewigkeit begleitete.
Johannes Paul II. sagte über uns Pueri Cantores, dass wir die kleinen Boten des Glaubens sind (Rom 1999).
Denn
dies ist unsere tägliche Aufgabe!
Das Erleben dieser zwei Wochen des Gebets und des Fastens, die bis zum Osterfest noch vor uns liegen, soll uns dazu bewegen, im Glauben zu leben und das Zeugnis der Liebe abzulegen. Es soll uns anregen, uns zu Gott und seiner Liebe zu bekehren.
In den Proben unserer Chöre, in unseren Familien, bei uns zu Hause, in unseren Schulen und überall dort, wo wir gerade sind, vergessen wir nicht, dass wir kleine Boten des Glaubens sind.
Darüber sprach auch Papst Benedikt XVI. am 30. Dezember 2005 in der Aula Paul VI. auf dem Treffen mit uns während des 23. Kongresses der Pueri Cantores in Rom:
Deshalb danke ich euch, liebe Jugendliche, denn ich weiß, dass neben der Freude am Singen euer Engagement auch Anstrengung und Verzicht mit sich bringt.
Die Liebe ist anspruchsvoll, aber Gott ist diese Liebe und wir bestätigen mit unserem Leben, dass wir an Ihn glauben.
Gott
möge Euch alle segnen, Pueri Cantores!
Dr.
Robert Tyrala Krakau - Rom, 2. April 2006 |